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> Immobilien Costa Rica / Real Estate Costa Rica
Länderinformation und Immobilienkauf Costa Rica, Mittelamerika
Das Land Costa Rica: spanisch für Reiche Küste, früher auch Kostarika, grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama, im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Das Land ist 119-282 km breit und gebirgig. Eine Gebirgskette vulkanischen Ursprungs verläuft von Nordwest nach Südost. Der Chirripo Grande ist mit 3820 m die höchste Erhebung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Meseta Central, einem Plateau mit gemäßigtem Klima. Im Südosten des Plateaus liegen die Kordilleren, im Südwesten die Hauptstadt San Jos. Die karibische Küstenregion ist dicht bewaldet und sumpfig. An der südlichen Pazifikküste gehen die Savannen ebenfalls in Sümpfe über. Obwohl das Land sehr klein ist, findet man hier, bedingt durch die Nähe zweier Ozeane und die Topographie des Landes im Pflanzen- und Tierreich einen extrem hohen Artenreichtum. 25% des Landes sind entweder unter Naturschutz oder durch Unzugänglichkeit natürlich geschützt. Die Schönheit und Urwüchsigkeit des Landes sind wohl der Hauptgrund dafür, dass Costa Rica bei Touristen sehr beliebt ist. Es gibt hier aber keinen Billigmassentourismus. Die Regierung möchte nicht, dass das Land so überlaufen ist. Auch um Tiere und Natur zu schützen, will man das Preisniveau für Touristen auf einem bestimmten Level halten, damit nicht zu viele Leute kommen. Daher sind z.B. Hotels und Mietwagen recht teuer. Eintrittspreise in die Nationalparks sind auch für Touristen wesentlich höher als für die Bewohner des Landes. Da der Durchschnittsverdienst der Einheimischen eher gering ist, so bekommt man als Einheimischer aber auch als Resident besondere Tarife für Hotels oder Nationalparks. Costa Rica wird auch die „Schweiz Mittelamerikas“ genannt, nicht nur wegen der bergigen Landschaft, sondern auch wegen des relativen Wohlstands und der Neutralität, die sich im Gegensatz zur Schweiz auch durch ein Fehlen der Armee ausdrückt.
Landschaft Costa Rica: Nur wenige Länder Mittel- und Südamerikas können mit Costa Ricas Pflanzen- und Tiervielfalt konkurrieren. Das Land ist mit tropischem Regenwald überzogen, mit steigender Höhe geht es in immergrüne Bergwälder über. In flacheren Regionen sorgen die vulkanischen Böden für fruchtbares Land. Das kleine, grüne Land, kaum größer als die Schweiz, umfaßt zwölf unterschiedliche Vegetationszonen und beherbergt dafür aber rund 5 % aller bekannten Tierarten. Auf 20.000 Hektar Regenwald leben im Tierreich Costa Ricas Jaguare, Pumas, Kolibris, Wickelbären, Brüllaffen und alle Großkatzen des tropischen Amerika sowie verschiedene Affenarten und Wildschweine. Wer sich für die Natur interessiert, wird die Ungezwungenheit, mit der sich das Land bereisen und erkunden lässt, als Gewinn betrachten. Umweltschutz wird ganz groß geschrieben.
Einwohnerzahl Costa Ricas: Ca. 4.000.000
Sprache Costa Rica : Amtssprache ist Spanisch
Costa Rica Währung: 1 Costa Rican Colon Währungskürzel: CRC, USD werden ebenfalls gerne akzeptiert, aber nicht in ländlichen Gegenden. Der Kurs ist meist wesentlich besser in der Bank.
Zeitzone Costa Rica: MEZ -7. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Costa Rica. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -7 Std. und im Sommer -8 Std.
Einkommenssteuer in Costa Rica: der Höchstsatz für Einkommenssteuer beträgt 30%, bis zu einem Einkommen von 180.000 USD pro Jahr zahlt man nur 10 % Steuer!
Netzspannung: 110/220 V, 60 Hz. Amerikanische Stecker sind Standard.
Wie ist das Klima in Costa Rica? Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 22 Grad, obwohl die Temperatur innerhalb des Landes natürlich sehr variiert. So ist z.B. die Temperatur in San Jose im Schnitt zwischen 22-25 Grad tagsüber und 16-20Grad in der Nacht. In Liberia (im Norden des Landes) liegt die Durchschnittstemperatur tagsüber bei 27-30 Grad und nachts bei 23-25 Grad.
Was für Schulen gibt es in Costa Rica? In San Jose gibt es eine deutsche Schule, die Humboldt Schule. Hier unterrichtet man zweisprachig vom Kindergarten an und ab 5. Klasse Englisch. Die Schule hat absolut ausgezeichnetes Niveau.
Im letzten Jahr wurden die Privatschulen in Costa Rica bewertet. Die Humboldt Schule kam auf den 2.Platz! Auf dem 1.Platz belegte die Lincoln Schule. Die Lincoln Schule kostet aber mehr als das Doppelte.
Schulgebühren zur Zeit 400USD / Kind / Monat plus Schulbücher und Schulkleidung etc.
Das Schuljahr geht von Februar bis Dezember, große Schulferien sind von Mitte Dezember bis Anfang Februar.
Krankenversicherung in Costa Rica: CCSS (CajaCostarrisenceSeguroSocial) ist eine staatliche Versicherung, die man völlig vergessen kann. Damit kann man nur zu staatlichen Krankenhäusern gehen und nicht zu Privatärzten. Lange Warteschlangen und schlecht ausgerüstete Krankenhäuser machen das Ganze unattraktiv. Die INS (Instituto Nacional de Seguros) ist auch staatlich, hat aber wesentlich bessere Versicherungspakete. Da kann man sich beraten lassen!
Costa Rica Immobilienerwerb: Grunderwerb ist für jeden möglich. Selbst Ausländer, die keine permanente Aufenthaltsgenehmigung haben, haben keinerlei Schwierigkeiten, Land zu erwerben. Die einzige Ausnahme besteht für die 200m maritime Zone. Der größte Teil der 200m maritimen Zone in CR ist Pachtland. Pachtland in dem Sinne, dass man es zwar kauft, aber an die jeweilige Gemeinde eine Pacht abführen muss.
Diese Lizenzen werden nur auf Einheimische (Ticos) oder SAs, die zu 51% Ticos oder Residenten von mehr als 5 Jahren gehören, ausgestellt. Ich würde von jeglichem Landerwerb in der maritimen Zone abraten. Man ist dort nicht sein eigener Herr. Die Gemeinden haben sehr viel Mitspracherecht, man hat eingeschränkte Bauvorschriften und die Lizenz kann einem auch wieder entzogen werden. Alles viel zu unsicher!
Außerhalb der maritimen Zone hat man keinerlei Probleme. In ländlichen Bezirken hat man in den meisten Gegenden noch keinerlei Baubeschränkungen. Man muss natürlich Genehmigungen einholen, diese sind aber schnell und unkompliziert zu bekommen.
Wie hoch sind die Kosten beim Immobilienkauf in Costa Rica? Anwaltsgebühren zwischen 1% bis 1,5% und ca. 2,5% für Grunderwerbssteuer und sonstige Gebühren. Für eine fertige S.A. oder GmbH zahlt man ca.750 USD -800 USD. Der Käufer zahlt in Costa Rica keine Makler-Provision.

Immobilien Finanzierungen Costa Rica: Sind für Ausländer nicht möglich und nicht sinnvoll, die Zinsen betragen zwischen 12.5 - 17 %.
Als Rentner / Pensionär nach Costa Rica?
Personen, die sich in Costa Rica zur Ruhe setzen wollen, müssen ein Mindesteinkommen von monatlich 600 bzw. 1.000 USD nachweisen. Die dafür notwendige Aufenthaltsgenehmigung muss bei der zuständigen diplomatischen Vertretung von Costa Rica im Wohnsitzland des Antragsstellers beantragt werden.
Unsere Serviceleistungen in Costa Rica:
Direkter Kontakt Verkäufer / Eigentümer,
Deutscher EfG Partner vor Ort,
seit 1993 in Costa Rica ansässig,
bei Bedarf Baubetreuung möglich,
Objektsuche auf Wunsch,
Begleitung bei Objektbesichtigung,
wenn gewünscht Übersetzungen,
Beratung Schulen für die Kinder,
Kaufpreisverhandlungen Verkäufer,
bei TZ Verhandlungen der Raten,
Prüfung der Immobilie über Notar,
Kaufvertrag deutschsprachiger RA,
Vermietungen Investmentimmobilien,
Migrationsberatung wenn gewünscht etc.
Wie erhalte ich eine Aufenthaltserlaubnis (Residenz) für Costa Rica? Dies ist relativ einfach, wenn man über ausreichend Eigenkapital verfügt oder ein dauerhaftes Einkommen nachweisen kann wie Rente, Zinseinnahmen etc. Man unterscheidet nach: Rentista, Pensionado und Inversionista, sowie Estudiante und Geburt eines Kindes.
1. Rentista: Wird sehr gern mit Rentnern in Verbindung gebracht, was nicht ganz richtig ist. Der Rentista ist ein Einkommensempfänger, der ein permanentes Einkommen nachweisen kann. Man muss nachweisen, das man pro Person 2000 USD über einen Zeitraum von 5 Jahren regelmäßig erhält. Das bedeutet, dass die zahlende Institution (Versicherung, Firma) die Zahlungen über den Zeitraum von 5 Jahren garantiert. Im einfachsten Fall zahlt man einfach den errechneten Betrag komplett auf ein Konto der Banco Nacional (BN) ein, welche bereits über Vordrucke für den Fall der Beantragung einer Residenz verfügt. Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb in Europa, werden nicht als Sicherheit akzeptiert.
Dieses Geld ist keineswegs verloren. Es wird Ihnen in regelmäßigen Abständen ausgezahlt und dabei in Colones gewechselt.
Bei der Verlängerung nach zwei Jahren, vom Beginn der Residencia gerechnet, muss man dann über Umtauschbelege nachweisen, dass man monatlich die ausländische Währung in die einheimische getauscht hat. Oft ist es schon nach 2 bis 3 Jahren Aufenthalt möglich, eine permanente Residenz zu beantragen. Mit einer permanenten Residenz müssen keine finanziellen Nachweise mehr erbracht werden. Wer mit seiner Familie und 2 Kindern eine Residenz beantragen will, muss auf einem Konto den folgenden Betrag hinterlegen:
2.000 USD pro Monat pro Erwachsener. Für eine Familie (Vater, Mutter, bis zu 2 Kinder) wird ein Deposit von 240.000 USD verlangt.
2. Pensionado: Ist wesentlich einfacher. Man muss lebenslängliche Einkünfte über einen Betrag von mind. 1.000 USD nachweisen, davon müssen 500 USD in Colones getauscht werden, als Nachweis wichtig bei Verlängerung nach 2 Jahren. Dabei ist es unerheblich, wie viele Familienmitglieder mit einwandern. Kinder bis 18 Jahre oder 25 Jahre mit Studium in Costa Rica sind inklusive. Danach benötigen die Kinder eine eigene Aufenthaltserlaubnis.
Die Einkünfte können aus unterschiedlichen Quellen stammen, also aus einer Rentenversicherung, Lebensversicherung, Rente etc.
3. Inversionista: Wenn man in ein touristisches Objekt, wie Hotel oder Restaurant investiert, hat man bei einer Investition von ca. 300.000 USD relativ schnell und unkompliziert die Möglichkeit die Residencia zu bekommen.
Dann gibt es noch 2 Arten der Residancia: als Estudiante (Student) und die durch eine Geburt erlangte Residencia.
Jeder, auch Schüler ohne Hochschulreife, können an einer privaten Universität in Costa Rica studieren ohne Altersbeschränkung. Ein Studium kostet ab 300 USD jährlich. Damit erhält man eine 2jährige Residenz, muss aber das Zeugnis / Noten vorlegen. Die Dauer des Studiums ist nicht begrenzt.
Die 2. Art zu einer Residencia zu kommen, ist die Geburt des eigenen Kindes in Costa Rica. Dadurch erhalten alle direkten Familienangehörigen innerhalb kürzester Zeit eine permanente Residencia und unbeschränktes Bleiberecht.
Wie hoch sind die Autokosten? Am Ende des Jahres zahlt man an die staatliche Versicherung "marchamo" fürs nächste Jahr. Diese Versicherung umfasst eine Grundhaftpflicht. Beispiel: Mazda Pickup 2000, Allrad, 102.000col = ca. 142 Euro Benzin: 1 l Benzin 407 col = ca. 0,57 Euro und Diesel 427 col = ca. 0,59 Euro
Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Costa Rica? Sind nicht so gering wie man vielleicht meinen sollte, wenn man den Durchschnittsverdienst eines Arbeiters berücksichtigt. Landarbeiter verdienen netto ca. 300– 400 USD pro Monat. Akademiker verdienen zwar mehr, aber Einkommen von mehr als 1.500 USD sind schon eher seltener. Bei Geschäftsleuten und Selbstständigen sieht die Verdienstspanne natürlich schon ganz anders aus. Aus diesem Grunde sieht man in San Jose auch viele Autos herumfahren, die 100.000 USD und mehr kosten. Ggenerell kann man sagen, dass der Dienstleistungssektor und alles was damit zusammenhängt, wesentlich billiger ist als in Europa. Lebensmittel hingegen sind eher gleich. Manche Produkte, wie z.B. Käse oder Kartoffeln sind teurer als in Deutschland. Friseurbesuch: Schneiden, Färben, Fönen 30.000 colones = ca. 40 Euro. Putzfrau : pro Stunde 1000 colones = ca. 1.40 Euro
Personal für Farm: Pro Stunde 1000 colones = ca. 1.40 Euro. Bspl: Farmarbeiter monatlich 152000 colones netto = ca. 213 Euro und zusätzlich der Arbeitgeber 51000 colones = ca. 71 Euro Kranken und Sozialversicherung für den Arbeiter zu zahlen. Also Arbeitnehmeranteil sind 9% und Arbeitgeberanteil ca. 25%
Fleisch: 1 kg Rindfleisch Filet: 10000 colones = ca. 14 Euro, gute Qualität 1 kg Rinderhack 4000 colones = ca. 5.50 Euro, Schweinfleisch1 kg Braten 4500 colones = ca. 6.30 Euro
Fisch: Es gibt viel Süßwasserfisch z.B. 1kg Tilapia kostet ca. 4500 colones = ca. 6.30 Euro, Salzwasserfisch 1kg zwischen 4500 colones = ca. 6.30 Euro und 8500 colones = ca. 11.80 Euro. Corvina Reina 1 kg kostet 8500 colones = ca. 11.80 Euro Tunfisch für Sushi kostet auch ca soviel!
Obst: Bananen, Ananas etc. generell kann man sagen, dass Obst und Gemüse auf dem Markt wesentlich billiger ist als im Supermarkt! Einige Preise aus dem Supermarkt: 1kg Tomaten 1200 colones = ca. 1.67 Euro, Chinakohl 650 colones = ca. 0.90 Euro pro Stück, Gurken 1kg 450 colones = ca. 0.63 Euro, Äpfel 2000c colones = ca. 2.80 Euro, Papaya 820 colones = ca. 1.15 Euro, Ananas 800 colones = ca. 1.10 Euro, Karotten 1kg 800 colones = ca. 1.10 Euro, 2kg Reis kosten ca. 1400 colones = ca. 1.95 Euro
Getränke: Bier 434 colones = ca. 0,60 Euro 33l Flasche, Cola 1100 colones = ca. 1.53 Euro 2.5l, Wein guter Rotwein kostet ab 4500 colones = ca. 6.30 Euro l/0.75l Fl. oder Tetrapack: 2200 colones = ca. 3 Euro 1 Liter.
Käse: Einheimischer Gouda 1 kg 10000 colones = ca. 14 Euro, importierter Edamer: 15000 colones = ca. 20 Euro, 1 Liter Milch 400 colones = ca. 0.55 Euro
Brot / Brötchen: Geschnittenes Vollkornbrot 1kg 1600 colones = ca. 2.23 Euro
Tagesessen im Restaurant: Generell kann man sagen, dass das Essen auf dem Land wesentlich billiger ist als in San Jose. Dafür hat man in SJ aber wesentlich mehr Auswahl. Auf dem Land kann man häufig nur lokales Essen bekommen z.B. Casado (das ist Reis mit Bohnen, Salat, Gemüsebeilage und dann entweder Huhn, Fleisch oder Fischbeilage) ca. 2300 colones = ca. 3.20 Euro pro Essen manchmal ist ein Getränk inclusive! FastFood kostet ein Menu im Schnitt 3000-3500 colones = ca. 4.20 -4.90 Euro. Menü im Restaurant Hauptgericht zwischen 5000 und 10000 colones = ca. 7 - 14 Euro, Vorspeise zwischen 2500 und 6000 colones = ca. 3.50 - 8.40 Euro, Bier zwischen 800 - 1200 colones = ca. 1.10 - 1.70 Euro im Restaurant.
Diverses: Busfahrt in der Stadt 400 colones = ca. 0.55 Euro. Fahrt von SJ nach Carmona, ca. 250 km 4000 colones = ca. 5.60 Euro; Eintrittskarten: Theater 3000 colones = ca. 4.20 Euro, Kino 2500 colones = ca. 3.50 Euro. Was sonst recht günstig ist: alle Dienstleistungen, sei es Autoreparatur oder Bauarbeiten, telefonieren mit Handy: kostet jetzt nach Aufschlag 33col/min in der Hauptzeit. SMS vorher 1.5col/Nachricht und jetzt 5.3colon/Nachricht.
San José: Ist die am dichtesten besiedelte Provinz des Landes. Eingebettet ins Zentraltal breitet es sich gegen Nordwesten aus und überquert die eindrucksvollen Berge der Zentralkordilleren, welche Nationalparks, Waldschutzgebiete und fruchtbare Landstriche und eine große Anzahl von Kaffeeplantagen beherbergt. Die Hauptstadt Costa Ricas, San José befindet sich im Zentraltal. Eine ausgedehnte Ebene umgeben von Vulkanen und in hügelige grüne Landschaft eingebettet, spiegelt den natürlichen Reichtum, der im ganzen nationalen Territorium existiert wieder. Mitte des 18. Jahrhunderts gegr., ist San José heute eine Stadt, in die Besucher aus der ganzen Welt strömen. Sie ist reich an Sehenswürdigkeiten, und die bunte Mischung spiegelt die Geschichte eines Volkes. Die Architektur in San José ist vielseitig, ebenso die Leute, welche die Straßen frequentieren. Im nördlichen Sektor der Stadt kann man edlere Wohngebiete entdecken, die im letzten Jahrhundert besiedelt wurden. Es gibt eine große Anzahl Häuser und Gebäude mit europäischer Inspiration, die aber gleichzeitig einen eigenen, costarikanischen Baustil aufweisen.
Heredia: Ist die kleinste Provinz Costa Ricas. Es ist ein Dorf welches für seine Tradition aus der Kolonialzeit und Architektur geschätzt wird. Eine große Anzahl der typischen Ziegelhäuser kann in den langläufigen Gemeinden von Heredia, in Barva und Santa Domingo bewundert werden. Die Stadt Heredia, besser bekannt unter der Bezeichnung “Stadt der Blumen", wurde 1706 gegründet, einer Initiative zur Folge von etwa 150 Familien, die in diesem Gebiet ansässig waren. In Heredia gibt es ebenso noch eine große Anzahl von Kaffeeplantagen, viele davon wurden in das Programm von Tourenanbietern mit aufgenommen. Auf diese Weise lässt sich der Ernteprozess, das Trocknen und das Rösten des Kaffees für den Touristen hautnah miterleben. Unter den herrlichen Naturgebieten der Provinz Heredia gehört der Vulkan Barva, ein Koloss, der sich im westlichen Teil des Nationalparkes Braulio Carrillo befindet und sich über 2.906m erhebt. Die Vegetation, welche den schlafenden Riesen umgibt, ist einzigartig. Der tropische Regenwald wird behaust von hunderten von Pflanzen- und Tierspezien. Die üppige Vegetation des Nationalparks Braulio Carrillo beeindruckt ebenso mit einer großen Anzahl von Wasserfällen und Flüssen, einige davon werden ebenso für die Ausübung von Abenteuersportarten genützt. Der Sarapiquí Fluss stellt eine weitere Attraktion der Provinz Heredia dar. Dieser majestätische Flusslauf führt quer durch eine reiche Vegetation, vorbei an den Wohnplätzen vieler Vögel. Ebenso ist die Strömung des Flusses ideal für jene, die für beim Wassersport schnelle Strömungen mit einem mäßigem Schwierigkeitsgrad bevorzugen. Das hügelige Gebiet von Heredia, bevor es mit den Zentralkordilleren zusammentrifft, ist charakterisiert durch seine weitläufigen Wälder und das angenehme Klima. Viele Menschen siedeln sich gerne in diesem grünen Landschaftsgebiet, entfernt vom Lärm der Großstadt, an.
Guanacaste: Eine großzügige und warme Provinz, ist auch für die Viehzucht und ihre spektakulären Strände bekannt. Es ist die trockenste Region von Costa Rica, speziell die Küstenzonen. Guanacaste wurde 1824 ein Teil von Costa Rica und agierte als unabhängige Provinz. Dieses Gebiet ist aufgrund seines natürlichen und kulturellen Reichtums von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Costa Rica. Einige der besten Strandhotels der Welt haben sich an den Stränden von Guanacaste angesiedelt. Guanacaste ist berühmt für seine Strände und die Sonne, und das ist es auch was die Besucher entlang der weitläufigen Küstenlinie wahrlich genießen können. Der Strand Tamarindo gilt als einer der beliebtesten, besonders im Hinblick auf das Nachtleben und der großen Anzahl an Besucher. Ohne lange Anfahrtszeit erreicht man schnell den Strand Flamingo, ein idealer Platz für jene, die ein Mischung von erstklassigen Hotels und heiterer Umgebung suchen. In weiterer Folge rangieren die Strände Samara und Santa Theresa unter den Beliebtesten der Küste von Guanacaste. Der Strand „Playa Grande“ gemeinsam mit dem Nationalpark Las Baulas bietet Schutz für die Lederschildkröten welche jedes Jahr ihre Eier an seinen Küsten ablegen. Tamarindo bietet eine Mischung von weissen Sandstränden und Mangroven. Viele andere Strände machen das Angebot der Küste von Guanacaste komplett: Der Strand von Carrillo, Ostional, Manzanillo oder Coyote sind einige deren, die eine der größten Provinzen Costa Ricas auf besondere Weise bereichern. Zweifelsohne gehört Guanacaste zu eine ganz besonders privilegiertem Stück Erde. Hier besitzt Trocken- und Nebelwald, Mangroven, warme Strände, unendlich weite Ebenen und beeindruckende vulkanische Gebirgsketten, ein Naturschauplatz.
Puntarenas: Auch bekannt unter der Bezeichnung “Die Perle des Pazifiks”, die größte Provinz von Costa Rica. Diese langgestreckte Provinz bietet eine Anzahl von verschiedenen Stränden, Nationalparks, Naturreservaten von außerordentlich großer ökologischer Bedeutung und bildet einen Übergang zwischen den trockenen tropischen Böden von Guanacaste und den gründen Wäldern des Zentralpazifiks. Im Hafen von Caldera und in der Stadt Puntarenas kommen täglich hunderte Touristen an, die von einer Reihe von Kreuzfahrtschiffen stammen, die an der Küste anlegen. Zielort einiger dieser Schiffe ist der Panamakanal und die Passagiere haben im Zuge der Durchreise die Möglichkeit das Innere von Costa Rica zu erforschen und ihre Kreuzfahrt einige Tage später vom Hafen Limón in der Karibik aus, fortzusetzen. Das biologische Reservat Carara beherbergt eines der wichtigsten Naturerben von Puntarenas. Dieses Reservat erstreckt sich über 11.600 Acre, bestehend aus Waldgebiet und Mangroven. Im Süden von Puntarenas befindet sich der Nationalpark Corcovado. Unter seinem Dach lebt eine bedeutend große Anzahl und Vielfalt an endemischen Spezien, wie beispielsweise der Goldene Frosch oder eine große Anzahl von amerikanischen Krokodilen, die die Ufer des Tarcoles Flusses bewohnen.
Cartago: Diese alte Metropole, einst war Cartago die Hauptstadt von Costa Rica, bis 1823, als dieser Titel in der Folge an San José übertragen wurde. Es handelt sich um eine relativ kleine Provinz. Der Region kommt im Hinblick auf die Kolonialkunst eine große Bedeutung zu. Das beste Beispiel dazu ist der Tempel in Orosi, dessen Erbauung auf das Jahr 1743 zurückreicht, ein historisches Juwel, welches ebenso Zeuge der Geburt einer Nation gewesen ist. Cartago besitzt ein feucht-tropisches Klima, seine hügelige Landschaft setzt sich aus 2 Gebirgszügen zusammen: den Zentralkordilleren, wo sich auch der Vulkan Irazu und Turrialba befinden und der Talamanca-Gebirgszug, wo der imposante Berg Chirripó emporragt, mit 3.820m die höchste Erhebung Costa Ricas. Die Hauptattraktion von Cartago jedoch ist der Vulkan Irazu, ein prächtiger Riese, der immer noch aktiv ist und dessen fünf Krater jährlich tausende Touristen anzieht. Mit 3.432 Metern über dem Meeresspiegel ist der Irazu die höchste vulkanische Erhebung des Landes. Ihm entspringen eine Reihe von Flüssen, die das Einzugsgebiet der Flussläufe Chirripó, Reventazón, Sarapiquí und Grande de Tárcoles versorgen.
Alajuela: Ist eine der weitgedehntesten Provinzen Costa Ricas und wird auch Mango-Land genannt. Sein Gebiet erstreckt sich gegen Norden bis zur Grenze zu Nicaragua. Alajuela Stadt wurde 1782 erbaut und ist die Wiege von berühmten, historischen Personen, wie beispielsweise Juan Santamaría, der 1856 eine wichtige Rolle in der Schlacht bei Rivas spielte und das Haus, in dem sich die Gegner verschanzt hatten, in Brand steckte.
Diese Provinz besitzt einen beneidenswerten Naturreichtum, seine unterschiedliche Landschaftsprägung reicht von Regenwäldern bis hin zu einer Fülle von Ebenen im Norden. Seinen Besuchern stehen zwei der eindrucksvollsten, aktiven Vulkane zur Auswahl: Der Vulkan Arenal (aktivster Vulkan der Erde) und der Vulkan Poás in den vulkanischen Zentralgebirgsketten. Aufgrund seines herrlichen Panoramas gilt der Vulkan Poás als einer der prächtigsten Vulkane Costa Ricas. In seiner Umgebung lassen sich unter anderem viele Naturgebiete bestaunen: vom Nebelwald bis zu Gebieten mit spärlicher Vegetation, wo Spezien wachsen, die sich an die Gasemissionen des Vulkans und an seinen Klimafaktor angepasst haben.
Limon: Die karibische Provinz ist ein Naturparadies. Sie wird aus einer Kombination von dichten Djungelgebieten, gewaltigen Bergen und paradiesischen Stränden geformt. Limón besitzt den größten prozentuellen Anteil geschützter Erde von Costa Rica und ebenso eine große Vielfallt an Fauna und Flora. Seine Vegetation ist üppig, wie auch die Kulturen, die sich über die ganze Provinz verteilen. Die Autostraße, die von San José nach Limón führt, kreuzt den eindrucksvollen Nationalpark Braulio Carrillo. An dieser Stelle beginnt eine wunderschöne Reise bis zu den Niederungen der Karibik, begleitet von einem signifikanten Temperaturwechsel und einem herrlichen Panorama.
Das weitläufigste Gebiet Limóns ist der Nationalpark Tortuguero im Norden der Provinz. Eine unendliche Weite kennzeichnet das geschützte Gebiet. Im Hinblick auf den Artenschutz der grünen Schildkröte und seiner Laichzeit stellt dieses Gebiet an der atlantischen Küste einen der bedeutendsten Plätze des amerikanischen Kontinents dar. Die Stadt Limón ist der erste Anfahrtsknotenpunkt für die Besucher der Karibikseite. Für Costa Ricas ist der Hafen von Limón von großer wirtschaftlicher Bedeutung, ebenso die multikulturelle Mischung der Bevölkerung, welche die Geschichte dieser Region über einen langen Zeitraum hinweg geprägt hat. Reist man nach Süden so erreicht man nach etwa einer Stunde Cahuita, ein typisches, karibisches Städtchen. Aufgrund des lebhaften kulturellen Bevölkerungsbildes, aber auch wegen der Schönheit des Nationalparks Cahuita, welcher ein weitläufiges Korallenriffgebiet schützt, hat sich Cahuita zu einem Anziehungspunkt für Touristen entwickelt. Das Unterwasserspektakel ist einzigartig. Eine langgezogene Korallenriffkette und eine gigantische Vielfalt an tropischen Fischarten sind eine wichtige Attraktion des Nationalparkgebietes. Seine ruhigen Gewässer werden deshalb oft und gerne von Schnorchel-Liebhabern besucht. Ein anderer wichtiger Ort der karibischen Provinz ist Puerto Viejo, nur 30 Minuten von Cahuita entfernt. In diesem Dorf atmet man noch einen tiefen Respekt für die kulturelle Identität seiner Einwohner. Ein Gemisch aus heimischen Musikrhythmen, Stränden und kulinarischen Gerichten zieht Jahr für Jahr tausende von Touristen an. Limón besitzt eine für Costa Rica einzigartige Lebensart, die sich ebenso bei den traditionellen, jährlichen Karnevals - ein besonderes Erlebnis an euphorischer Farbenpracht und Rhythmus - bestaunen lässt.
Die Region Cerro Muerte: San Gerardo de Dota ist ein Geheimtipp als Alternative zu Monteverde. Hier ist alles noch viel ursprünglicher und es gibt nur wenige Hotels. Die grösste Attraktion ist das Vorkommen der seltenen Quetzale, die man, einen kundigen Führer vorausgesetzt, hier fast immer sehen kann. Weitere Aktivitäten sind Reiten und Forellenfischen. San Gerardo de Dota liegt auf rund 2000 Metern, weshalb es nachts sehr kühl werden kann. Vor hundert Jahren war der südlich gelegene Ort San Isidro (wo der Abzweig nach Dominical zur Pazifikküste führt), ein armseliges Pioniernest. Was die Menschen dort anbauten, brachten sie nach San José, um es gegen Kleider, Werkzeuge und andere Haushaltsgegenstände einzutauschen. Damals gab es noch keine Panamericana. Es gab nicht einmal eine Strasse. Mühselig zu Fuß und schwer beladen über schwindelige Gebirgspfade ging der Weg. Manchmal trieben sie Herden von Schweinen mit sich. Viele der Männer hatten keine Schuhe. Und trotz der Kälte hier oben auch keine geeignete Kleidung. Manchmal dauerte der Marsch nach San José Monate, über die höchsten Berge Costa Ricas. Und das gefährlichste Wegstück war der Todeshüge, der Cerro de la Muerte. Denn hier sind unzählige Männer durch die Kälte umgekommen - erfroren in 3000 Meter Höhe. Heute ist die Fahrt entlang der Berge und Schluchten, mit Einblicken in den grünen Dschungel und weit hinaus bis zum Pazifik ein unglaubliches Erlebnis. Bei Kilometer 70 kann man Stop machen bei Eddie Serano - er kam vor fast 50 Jahren als Pionier in diese Gegend. Acht seiner Kinder haben überlebt, sieben sind gestorben. Und wenn er erzählt....
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