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Immobilien Ungarn / Real Estate Hungary

Länderinformation und Immobilienkauf in Ungarn, Osteuropa

Ungarn: wird im Norden von der Slowakischen Republik, im Nordosten von der Ukraine, im Osten von Rumänien, im Süden von Serbien, Montenegro, Kroatien und Slowenien und im Westen von Österreich begrenzt. Im Nordwesten liegt das fruchtbare Kleine Ungarische Tiefland, an das sich das Ungarische Mittelgebirge anschließt. Die Große Tiefebene erstreckt sich von der Donau bis zu den Ausläufern der Karpaten, den Transsylvanischen Alpen in Rumänien und im Süden bis zur Fruska-Gora-Bergkette in Serbien. Der Balaton (Plattensee) ist einer der größten europäischen Seen.

Einwohnerzahl von Ungarn: ca.10,1 Millionen

Einreise nach Ungarn: für einen Aufenthalt von max. 90 Tagen wird kein Visum benötigt, über 90 Tage muß eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden.

Sprache in Ungarn: Amtssprache ist Ungarisch. Deutsch wird teilweise gesprochen. Vor allem in Westungarn spricht man auch Englisch und Französisch.

Immobilienkauf in Ungarn: Vor besondere Probleme werden ausländische Käufer nicht gestellt. Der Erwerb von Immobilien ist, mit Ausnahme von landwirtschaftlichen Flächen, generell möglich. Eine Genehmigung des Kaufs durch die örtlichen Behörden reicht aus. Sie wird laut der Ungarischen Investitions- und Handelsförderungs- Gemeinnützige Gesellschaft (ITDH) in fast 100 % der Fälle erteilt. Keine Genehmigung ist erforderlich, wenn die Immobilie durch eine in Ungarn eingetragene Gesellschaft erworben wird. Deren Gesellschafter können auch Ausländer sein.

Steuern bei Immobilienkauf in Ungarn: Wie überall fällt auch in Ungarn eine Grunderwerbsteuer an. Diese ist allerdings nicht einheitlich hoch, sondern richtet sich nach Art und Kaufpreis des Objekts. Bis zu einem Preis von 4 Millionen ungarischen Forint (rund 16.000 Euro, Stand August 2004) beträgt die Steuer bei Wohnimmobilien 2 %, bei teureren Objekten 6 %, informiert das ungarische Generalkonsulat in München. Bei Grundstücks- oder Gewerbeimmobilienkäufen will der ungarische Fiskus mit 10% beteiligt werden. Daneben fallen noch einige kleinere Gebührenpositionen an.

Kaufvertrag in Ungarn: Kauf erfolgt laut ITDH in Schriftform über einen in Ungarn zugelassenen Notar oder Rechtsanwalt, 1 - 2 % des Kaufpreises als Kosten verlangt. Innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung ist der Kaufvertrag dem zuständigen Grundbuchamt vorzulegen, die Eintragung dauert etwa 6 Monate.

Investieren in Ungarn : Von allen Staaten Mittel- und Osteuropas stand nach der Wende wohl Ungarn am vielversprechendsten da. Dieses Image hatte zum einen historische Gründe und geht auf das mit dem Schlagwort "Gulaschkommunismus" bezeichnete System zurück, zum anderen liegt es in der Tatsache begründet, dass Ungarn eine entscheidende Rolle am Zusammenbruch des Ostblocks zukam. Es wird nicht zu Unrecht vermutet, dass die Öffnung der ungarischen Grenze kluges Investieren in Ungarn zustande kam. Ungarn wurde damals zugesichert, dass es in die Europäische Union aufgenommen würde, und dass Investieren in Ungarn ein Hauptanliegen der alten EU Staaten, allen voran Deutschland sein würde. So kam es denn auch. In den Medien dominierte ein überaus positives Ungarnbild, das auf der einen Seite die wirtschaftliche Dynamik betonte - Investieren in Ungarn sollte einer sicheren Anlage gleichkommen - auf der anderen Seite präsentierte sich das Land als agrarisch traditionelles Idyll zwischen Puszta, Paprika und Schwarzer Mädchentraube.Heute ist Budapest Hauptsitz zahlreicher internationaler Firmen in Europa und ein zentraler Ausgangspunkt für die Erschließung neuer Märkte in Osteropa. Ein wichtiger Wirtschaftfaktor ist die Tourismusbranche.

Budapest: Hauptstadt Ungarns, gehört mit knapp 1.7 Millionen Einwohnern zu den größten Städten der Europäischen Union. Sie liegt im Norden des Landes und wird von der Donau durchflossen. Insgesamt neun großartige Brücken, deren Bekannteste die Kettenbrücke ist, verbinden die Stadtteile Buda und Pest miteinander. Das Zentrum der Millionenstadt verläuft an beiden Ufern der Donau. Das Panorama mit den großartigen Gebäuden zieht Touristen aus aller Welt an. Die vielseitige Metropole ist ein Zentrum der Kunst und Kultur und beeindruckt mit sehenswerten historischen Gebäuden und monumentalen Sakralbauten aus verschiedenen Jahrhunderten, wie im Budaer Burgviertel, das zum Weltkulturerbe zählt. Auf dem Burgberg am westlichen Ufer befinden sich die königliche Burg und in unmittelbarer Nähe die Fischerbastei, die Matthiaskirche und das Sandor-Palais, Amtssitz des ungarischen Staatspräsidenten. Etwas im Hintergrund ragt der Gellertberg mit der Zitadelle und der Freiheitsstatue auf. Am östlichen Donauufer, im Stadtteil Pest stehen die Perlen Budapests, u.a. das Nationaltheater, die Redoute und das einmalige Gebäude des Parlaments. Bereits seit 1930 trägt Budapest den Beinamen Badestadt, denn die zahlreichen Frei- und Thermalbäder werden mit Heilwasser aus unterirdischen Quellen befüllt. Unterhalb der Stadt befinden sich etwa 200 Höhlen, von denen jedoch nur vier der Öffentlichkeit zugänglich sind.Neben den Thermalbädern bieten die Parks, Sport-und Gartenanlagen der Stadt viele Möglichkeiten zur Erholung. In der Innenstadt befinden sich neben kleinen Geschäften, Boutiquen und Galerien auch mehrere große Shoppingmalls.

Plattensee: oder Balaton ist eine beliebte Ferienregion. Das hat auch Einfluss auf den Markt für Ferienimmobilien. Der Balaton ist der größte See von Mittel-Europa, der mit seinem 315 Km langen Ufern seit Jahrhunderten der beliebteste Erholungsort der Ungarn ist. Das angenehme Kontinentalklima ergibt einen warmen Sommer, wo die Wassertemperatur durchschnittlich die 25 °C erreicht, so ist ideal für Schwimmen, Segelfahrt, Angeln und für andere Wassersporte. Der warme Sommer sichert eine günstige Möglichkeit zu der Landwirtschaftstätigkeit, deswegen ist die Region wegen ihrer Weingarten und ausgezeichneten Weine berühmt. Im Winter friert der See vollständig zu und wird zum Schlittschuhfahren, Rodeln, Leckangeln sowie Eissegelfahrt genutzt.Rund um den Plattensee sind zahlreiche natürliche Heilbäder zu finden, diese ermöglichen Ihnen warme natürliche Wasser, um sich entspannen zu können. In der näheren Umgebung stehen die schönsten unberührten Ackerhöfe der Region. Die Blumenwiesen und die überfließenden Bäche, die durch Wasserfälle in den Seen gelangen, zeichnen einen malerischen Hintergrund zu den hier stehenden Schlössern, sowie Kiesstraßen mit gedeckten Schätzen zu den Dörfern.

Die Städte am Ufer des Plattensee haben ein reiches Kulturerbe. Sie sind miteinander durch fahrplanmäßigen Fährbetrieben verbunden, so gibt es immer die Möglichkeit, zahlreiche Museen, Galerien und Konzerte zu besuchen. Im ganzen Jahr gibt es Musikfestivals, Operettenvorstellungen und Orgelabende, gleichzeitig bieten künstliche und musikalische Kurse für die Besucher mit künstlicher Orientierung ein unvergessliches Erlebnis. Die Nächte des Plattensee sind sehr lebensvoll, es sind zahlreiche erstklassige Restaurants, Klubs und Bars zu finden. Natürlich sind auch sehr viele Geschäfte, die von den herkömmlichen Handwerkprodukten bis zur kosmopolitischen Mode zahlreiche Waren anbieten. Egal für welchen Geschmack Ungarn kann jedem  ein unvergessliches Erlebnis bereiten.

Siófok: gilt als die "Hauptstadt des Balaton". Mit 24.000 Einwohnern ist die Stadt der größte und bekannteste Ferien- und Erholungsort am Balaton. Der Ort erstreckt sich mit seien vielen Stränden auf über 15 Kilometer am Süd- ostufer des Plattensees und bietet eine Vielzahl von Cafés, Restaurants und Diskotheken die die Straßen säumen. Die ersten Siedlungen entstanden wohl schon zur Römerzeit im dritten oder vierten Jahrhundert. Schon damals wurde der Fluss Sió zum Abflusskanal des Balaton ausgebaut und dient so bis heute der Regulierung der Wasserstände des Sees. Aus der Zeit der türkischen Besetzung stammt der noch heute größte Hafen des Plattensees, der auch als Winterquartier der Schiffe fungiert.  Der Aufstieg zum Badeort begann Ende des 19. Jahrhunderts, als die ersten Hotels gebaut wurden und die Uferpromenaden entstanden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Siófok zum Größten Erholungsort Ungarns.

Mitteltransdanubien: nordwestlich des Balatons, grenzt im Norden an die Slowakei, im Osten an die mittlere Donauregion, im Süden an Südtransdanubien und im Westen an Westtransdanubien. In Ungarns Mitteltransdanubien ist die Landschaft sehr abwechslungsreich und es wird für jeden etwas dabei sein. Es gibt Seeen, Flüsse, und Täler, aber auch reichlich Gebirge.Die wichtigsten Städte sind Székesfehérvár, Pápa, Veszprém, und Herend. Székesfehérvár, die "Stadt der Könige", ist die bekannteste und bevölkerungsreichste in dieser Region. Hier hat die Geschichte um Ungarn begonnen, hier wurden die ersten ungarischen Könige des Mittelalters gekrönt und einige "Zeugnisse" der Geschichte sind hier noch zu finden und natürlich auch zu bewundern.

Bei Veszprém handelt es sich ebenefalls um eine interessante Stadt. Sie hat um die 60.000 Einwohner und liegt in der Nähe des beliebten Plattensees. Das Wahrzeichen dieser Stadt ist der so genannte "Feuerturm", welcher im 18. Jahrhunder erbaut wurde und nun stündlich ein Glockenspiel ertönen lässt. Außer dem Wahrzeichen Veszpréms qibt es hier noch mehr bedeutende Bauten zu erblicken und einige interessante Museen laden zu einem Besuch ein. Auch die Stadt Herend dürfte den Porzellanliebhabern unter ihnen bekannt sein, denn das dort hergestellte Porzellan ist weltweit bekannt und beliebt. Der Plattensee, welcher sich in der Nähe Veszpréms befindet, wird auch "Ungarisches Meer genannt und gilt als größter See Europas. Neben dem Plattensee ist auch noch der Velence See sehr bekannt. Vor allem bei Anglern ist er auf Grund seiner hohen Fischbestandes sehr beliebt. Er zählt aber auch zu einem der beliebtesten Bade- und Wassersportparadiesen, da er nicht sonderlich tief ist und als einer der wärmsten Seeen Europas gilt. Doch nicht nur die Seeen und Städte sind so besonders in Mitteltransdanubien, sondern auch romantische Buchenwälder und Fichtenwälder sind zu finden. Besonders beliebte Ausflugsziele sind unter anderem auch die engen Täler in den Gebirgen Mitteltransdanubiens.

Südtransdanubien: Südosten und erstreckt sich südlich des Plattensees von der Donau bis zum Grenzfluss Drau. Ehemals Teil der römischen Provinz Pannonia und unter verschiedenen Herrschern, ist Südtransdanubien geprägt von den Traditionen und der Kultur seiner Vorfahren und landesweit berühmt für seine Handwerkskunst, die hervorragenden Weine und die weiten Laubwälder, sanften Hügel und schöne Täler. Außerhalb des Trubels um den Balaton finden hier Wanderer, Wassersportler , Kunstliebhaber, Kurgäste und Natururlauber interessante Orte und Landschaften vor.Der schönste Auwald Ungarns, Gemenec, ist Teil des Duna-Drava Nationalparks und kann nur per Schmalspurbahn oder per Boot erreicht werden. Durch den Zusammenfluss von Donau und Sio entstand ein einzigartiges Gebiet mit Inseln, Sümpfen und Eichen- und Buchenhainen. Das ausgesprochen milde und regenreiche Klima begünstigt den Wuchs von mediterranen und seltenen Pflanzen, wie Feigen oder auch der Bauernrose von Banat und kräftigen Weinreben.

Besonders die historische Weinregion am Villanygebirge zwischen Villany und Siklos ist für Weinliebhaber und Gourmets interessant. Hier befindet sich die 30 km lange ungarische Weinstraße, die durch ein Gebiet von 2000 ha Weinreben führt, die den berühmten Wein von Villany hervorbringen. Einen Besuch wert ist auch das Burgschloss von Siklos.Im Mecsek-Gebirge finden Wanderer den seltenen Maronenwald. Die Hauptorte Südtransdanubiens sind Pecs und Kaposvar. In beiden Städten wirken besonders die ausnehmend schönen barocken Sakralbauten und die Jugendstil- und Renaissance-Häuser auf die Besucher. In Kaposvar werden zweimal jährlich internationale Springreitturniere ausgetragen. Wassersportler finden ideale Bedingungen am Deseda-Stausee und den Seen um Orfu. Kurgäste können verschieden Kurorte mit Thermalbädern aufsuchen, die mit schwefelhaltigem Heilwasser gespeist werden. Besonders berühmt ist Harkany am Fuße des Villany-Gebirges, der bereits seit 200 Jahren den Titel eines Heilbades trägt.

Westtransdanubien: ist die am weitesten westlich gelegene Region Ungarns. Die Hügellandschaft erstreckt sich vom Neusiedler See bis zum Balaton, von der Donau bis zur Drau und grenzt an die Slowakei, Österreich, Slowenien und Kroatien. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Gegend, denn Westtransdanubien ist nicht nur reich an Baudenkmälern, sondern bietet in seinen Naturparks auch unberührte Natur, Heilbäder sowie eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten. In dem Landschaftsschutzgebiet Koszeg, dem größten Schutzgebiet Ungarns, findet man nicht nur viele seltene Tiere und Pflanzen des Voralpenlandes, sondern auch kleine Dörfer mit Kunstdenkmälern. Beliebte Ausflugsziele der Gegend sind zum Beispiel „Sieben Quellen“, die im 18. Jahrhundert erbauten Steier-Häuser oder der Irottko, der mit 883 Meter höchste Berg Transdanubiens. Auch einige bedeutende Heilbäder befinden sich hier, wie Zalakaros, Balf, Kapuvár, Bogáta und Sárvár, dessen salzhaltiges Wasser bei den verschiedensten Erkrankungen empfohlen wird. In Sárvár gibt es neben dem berühmten Heilbad noch das Renaissance-Burgschlosses Nádasdy aus dem 16. Jahrhundert, welches einen Besuch lohnt. Weiterhin besitzt die Region Westtransdanubien auch berühmte Weingebiete. So ist Zala für seine Weißweine, Pannonhalma-Sokoró für die würzigen Weine und die Gegend um Sopron für ihre Rotweine bekannt. Darüber hinaus bieten die Flüsse Donau und Rába die Möglichkeit zum Angeln oder zu verschiedenen Wassersportarten. Aber nicht nur die Landschaft, sondern auch die Städte Westtransdanubiens bieten Sehenswertes. Die Benediktinerabtei in Pannonhalma gehört zum UNESCO-Welkulturerbe. Sie beherbergt neben einem Gymnasium und Internat eine 360.000 Bände zählende Benediktiner-Bibliothek, welche damit zu den größten der Welt zählt. Gyõr ist Ungarns sechstgrößte Stadt. Die am Zusammentreffen von vier Flüssen liegende Stadt ist berühmt für seine Baudenkmäler und Barockgebäude. Jedoch sind in keiner anderen Stadt Ungarns so viele Kunstdenkmäler auf einer Fläche zu finden wie in der Grenzstadt Sopron.

Nordungarn: wird von mehreren Gebirgsketten mit Höhen bis 900 m durchzogen. Sie erstrecken sich hauptsächlich über das Gebiet zwischen den Flussläufen der Donau und der Theiss.Die Menschen im nördlichen Landesteil sind alten Traditionen der Kunst und des Handwerks verpflichtet und pflegen ihre Bräuche besonders in den ländlichen Gegenden hingebungsvoll.Der Hauptort Nordungarns ist Miskolc, die drittgrößte Stadt des Landes. Andere bedeutende Kurorte sind Parad,der älteste Kurort Ungarns, Paradfürdö mit seinen Heilquellen, Paradsassvar, das Zentrum der Glaskunst und des Heilwassers sowie Eger (Erlau), die Kurstadt, die als eine der schönsten Barockstädte überhaupt gilt. Die interessanten Landschaften und die Natur Nordungarns haben viele sehenswerte Orte, von denen einige sogar zum Weltnaturerbe gehören. Die Baradla-Höhle befindet sich in einem der zwei großen nordungarischen Naturschutzgebiete, in Aggtelek. Sie gehört zu den größten Tropfsteinhöhlen Europas und beeindruckt ihre Besucher in einer 17 km langen Zauberwelt mit einem Bach, riesigen Tropfsteinen und Felsensälen.Im Bükker Naturschutzgebiet, auf einer Hochebene, wurden in den Kalkmassiven sensationelle urzeitliche Funde von versteinerten Fichten, Haizähnen und andere Fossilien augegraben, die heute als Ipolytarnocer Fossilien auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes verzeichnet sind. Ein ganz besonderes Kulturdenkmal ist das erhaltene, mittelalterliche Zentrum des Dorfes Hollokö. Zu den schönsten Orten Nordungarns gehören Lillafüred am Hamori-See, in deren Nähe sich eine interessante Höhlenwelt befindet und Csipkeskut. In diesem kleinen Ort befindet sich ein berühmtes Lipizzanergestüt, in dem die Pferde für die „spanische Hofreitschule“ gezüchtet werden.

Puszta: Piroschka, Paprika und Puszta, dies sind Begriffe die das Bild von Ungarn geprägt haben. Ungarn liegt im Herzen Europas. Die Puszta nimmt den Großraum der Landschaft in Ungarn ein. In Ungarn selber gibt es 7 Puszta.Der Begriff Puszta bedeutet ursprünglich Ödniss oder weideland. Die in etwa 110km² große Bugac-Puszta gelegen bei Kecskemet, wurde durch die Unesco zum Welt-Bioreservat erklärt. Die Bugac Puszta ist der am meisten besuchte teil des 480km2 großen Nationalparks Kiskunsag, was übersetzt Kleinkumanien heißt. Eine Puzsta darf man nur zu Fuß, oder auf dem Rücken eines Pferdes erleben. Wem beides zu anstrengend ist, dem stehen auch Planwagen am Eingang einer Puszta zu Verfügung. In der Tourismusregion "Puszta" bleiben beim Thema Übernachten keinerlei Wünsche unerfüllt.Vom Zelten auf einem der vielen Campingplätze bis hin zum gehobenen Hotel, wird alles angeboten. Wer sich für einen Landestypischen Urlaub interessiert mietet sich auf einer Tanya ein. Tanyas sind Ranches oder auch Bauernhöfe. Diese Tanyas sind zu Teil mehrere hundert Meter vom nächst gelegenen Haus entfernt. Wer also Ruhe besinnlichkeit und erholung sucht, ist hier genau richtig. In so einer schönen Umgebung läßt es sich vom Alttag wunderbar abschalten. Etwas für Natur und Tierliebhaber sind die Fischteiche der Hortobagy. Die mit Röhricht umstehenden Teiche bieten Nist und Nahrungsplätze für eine reichhaltige Vogelwelt. Am größten der Fischteiche kann man um die 100 verschiedenen Vogelarten erwarten. So kommt es vor das man z.B. Schwarzhalstaucher und ungarische Reiher beobachten kann. Auch der Seeadler ist ein häufiger Gast der Teiche. Ungarn und die Puszta in ihrer unglaublichen Schönheit und Einzigartigkeit, ist immer einen Urlaub wert. Diesen Urlaub werden Sie so schnell nicht mehr vergessen.

Theiß-See: ist das größte zusammenhängende Angelgewässer Ungarns und ein attraktives Naherholungsgebiet für Naturliebhaber und Wassersportler, die den Trubel am Balaton meiden möchten. Der See liegt in der großen ungarischen Tiefebene und entstand aus einer Anstauung des großen Theiß-Flusses, von dem er auch durchflossen wird. Mit einer Fläche von 127qkm und teilweise nur 1m -2.5 m Tiefe wird das Gewässer schnell erwärmt und eignet sich deshalb auch gut zum Baden. Rund 50 verschiedene Fischarten leben im See. Etwa 10 lange Spülkanäle führen weg vom Theiß-See. Sie können bei Hochwasser mit Schleusentoren verschlossen werden. Von den insgesamt 16 Inseln dürfen nur wenige betreten werden, denn sie gehören zu einem der geschützten Brutgebiete Ungarns. Der nördliche Teil des Sees wird durch einen Eisenbahn-Damm vom Rest des Gewässers abgetrennt und Bucht von Tiszavalk genannt. Dieses Gebiet darf nur innerhalb geführter Bootsausflüge besucht werden, denn das streng geschützte Vogelreservat gehörte zum Weltnaturerbe und wird von der UNESCO überwacht. Auf der anderen Seite des Deichs beginnt die große Bucht Tiszafüred-Sarud. Die gleichnamige Gemeinde ist ein beliebter Bade- und Urlaubsort von Ungarn und ausländischen Touristen. Sehenswert sind das Kiss-Dorfmuseum von 1949, das Meggyes Csarda Museum und das berühmte Töpferhaus. Ein beliebtes Souvenir des Ortes ist der so genannte Miska-Krug, ein Tongefäß in Husarengestalt. Nach der Enge von Tiszaders folgt die 14 qkm große Bucht von Abadszalok, auch Attila-Bucht genannt. Dieses Areal des Theiß-Sees darf mit Motorbooten und Jetski befahren werden und eignet sich aufgrund seiner Tiefe gut für den Wassersport. Am Theiss-See liegen mehrere kleine Urlaubsorte, wie Abadszalok, Karczak oder Kiskore, deren Strand-und Freibäder aus Thermalquellen gespeist werden, die sich in unmittelbarer Nähe des Gewässers befinden. Besonders Tiszacsege ist bei Rheumakranken in ganz Ungarn bekannt, denn das 81°C warme Heilwasser.

 

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